Sunday Thoughts #7

Es gibt keine Grenzen. Nicht für die Gedanken, nicht für die Gefühle. Die Angst setzt die Grenzen. – Ingmar Bergmann

Sich öffnen. Über private Dinge sprechen. Seine Gefühle und Gedanken anderen offenbaren. All das fällt mir ziemlich schwer. Ich kann mich nur im geschriebenen Wort richtig ausdrücken und mich zeigen, wie ich wirklich bin. Ich bin schlecht darin, persönlich mit jemandem tiefer gehende Gespräche zu führen. Ich blocke ab und ziehe mich in meinen Panzer zurück. Den hab ich mir im Laufe der Zeit angelegt, um mich zu schützen.

In meinem Beitrag am Dienstag hab ich mich das erste Mal wirklich hier geöffnet. Warum ich irgendwann aufgegeben habe ist keine erfundene Geschichte. Das sind alles Gedanken von mir, wie ich sie wirklich über und wegen der genannten Person habe oder hatte. Ich habe diese Geschichte nicht einmal meinen Freundinnen erzählt, zumindest nicht so ausführlich. Sie kennen zwar einzelne Teile davon, aber nicht das große Ganze. Und das auch nur, weil es mir selbst bei den Leuten, die ich liebe und denen ich mein Leben anvertrauen würde, schwer fällt, mich im direkten Gespräch zu öffnen.

Ich weiß nicht, ob die Person, der das alles gilt, den Beitrag gelesen hat, oder weiß, dass er von ihm handelt. Aber das ist mir auch egal. Eigentlich muss er selbst wissen, wie es mir geht. Jedenfalls ist das meine Meinung. Er kennt mich schließlich ziemlich gut, besser als jeder andere.

#7

Ich weiß nicht, ob ich es mir antrainieren kann, offener gegenüber den Menschen in meinem direkten Umfeld zu sein. Aber meistens fresse ich alles in mich hinein und bin schlecht gelaunt, erzähle aber niemandem warum. Ich weiß auch, dass das nicht unbedingt die beste Methode ist, aber ich habe auch Angst, dass ich meinen Freundinnen auf die Nerven gehen könnte, wenn ich ihnen dauernd vorheule, wie scheiße es mir doch geht. Ich weiß selber, dass Freundinnen dafür da sind, aber ich habe trotzdem Angst, aus welchem Grund auch immer. Vielleicht weil ich mit der einen Person erlebt habe, wie ich sie genervt habe.

Letztendlich habe ich immer noch die naive Hoffnung, dass mit ihm alles wieder gut wird und wir eine tolle Beziehung zueinander haben, aber das ist vermutlich alles nur Wunschdenken. Ich sollte anfangen, im Hier und Jetzt zu leben und nicht zu viel in meine Fantasie abzudriften. Und vor allem sollte ich mit meinen naiven Wunschvorstellungen aufhören.

Bis bald, deine

 

Angela ❤

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