Coco – von Rappern und Slammern

Jedes Bluten heißt wir leben, jede Träne, dass wir fühlen. – Kontra K

Ich schreibe heute mal einen etwas anderen Beitrag hier und trotzdem hat er noch etwas mit Literatur bzw. eher mit Lyrik und Poesie zu tun. Ich habe vor kurzem das zweite mal schon den Film Coco auf Netflix gesehen und war begeistert.

Kurz: Es geht um eine Rapperin, Coco, die parallel zu ihrer mehr oder weniger gut laufenden Musikkarriere noch auf ein College geht und dort einen Lyrik-Kurs belegt. Dieser Kurs ist an der Uni hochgelobt und wird von einer angesehenen zeitgenössischen Lyrikerin geleitet. Ihr zur Seite steht ein junger aufstrebender Poet, mit welchem Coco letztendlich auch zusammen kommt. In diesem Lyrik-Kurs hat sie allerdings anfangs so ihre Probleme, da sie nicht damit klar kam, dass Raps nicht als Lyrik angesehen werden.

Coco 2

Der Film gefällt mir erstens so gut, da es sehr viel um Poesie und auch Poetry Slams geht, (da ich selbst Gedichte schreibe), aber zweitens auch, weil es um die Vereinbarkeit von Hip Hop und Lyrik geht. Ich selbst höre Hip Hop und liebe auch den Tanzstil (auch wenn ich ihn selbst nicht wirklich beherrsche) und bin deshalb der Meinung, dass man Raps sehr wohl als Lyrik bzw. Poesie ansehen kann. Natürlich nicht die frauenfeindlichen oder Gangsta-Rapper-Lines, aber die Songs, die eine Message haben finde ich genauso poetisch wie ein Gedicht aus dem 17. Jahrhundert.

Auch wird in dem Film die amerikanische Poetry Slam-Szene dargestellt, die ich so viel besser und cooler finde als unser deutsches Pendant. Die Texte sind tiefsinniger und alltäglicher als die in unserem Land.

Allgemein kann ich den Film Coco auf Netflix also jedem ans Herz legen, der sich für Hip Hop und Lyrik interessiert.

Viel Spaß beim Schauen und bis bald, deine

Angela ❤

Bildquelle: Pixabay

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