Die Vielfalt der Autoren

Schreib den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt auch den zweiten lesen will.

William Faulkner

Erst vor Kurzem als ich ein Interview einer lokalen Autorin gelesen habe, fiel mir auf, wie unterschiedlich Schriftsteller doch sind. Nicht nur in ihrem Wesen und in ihrer Wahl der Genres. Sondern schon allein beim Schreibprozess.

Die besagte Autorin zum Beispiel plant alles bis ins kleinste Detail, bevor sie wirklich anfängt zu schreiben. Meine Freundin ist ähnlich. Sie schreibt sich einen Schreibplan für die einzelnen Kapitel. Und ich gehe weitestgehend planlos an ein Buch heran.

Bei meinem ersten Buch So wie du bist hatte ich die Grundstory zwar im Kopf, allerdings hat sich alles erst im Laufe des Schreibprozesses entwickelt und es kamen noch Personen und Handlungsstränge dazu, die ich davor absolut nicht eingeplant hatte. Das Problem hierbei ist, dass ich keine Aufzeichnungen darüber habe, was in welchem Kapitel steht. Und ich habe auch keine wirkliche Storyline außer der in meinem Kopf.

Deshalb habe ich für mein zweites Buch, an dem ich jetzt gerade arbeite, zu allererst ein Notizbuch gekauft und eine Storyline in Stichpunkten aufgeschrieben. Dann habe ich viele Personen, die ich bis dahin schon im Kopf hatte, charakterisiert und Platz gelassen, für weitere (weniger wichtige) Personen, die im Laufe des Schreibens auftauchen.

Und dann erst habe ich mit dem eigentlichen Buch angefangen. Allerdings schreibe ich jetzt auch für jedes Kapitel genau auf, was darin vorkommt und markiere mir die wichtigsten Dinge, um den Überblick zu bewahren.

Ich bin von Haus aus eine Perfektionistin, allerdings hat sich das erst in den letzten zwei bis drei Jahren herausgebildet, davor war ich eher sehr unordentlich und verplant. Verplant bin ich zwar immer noch, allerdings schreibe ich mir jetzt To Do-Listen und lege überall Zettel hin, auf denen steht, was ich unbedingt noch machen muss.

Das hilft mir beim Schreiben (sowohl hier im Blog, als auch bei meinem Buch) ungemein. Und ich habe auch jetzt in der Lernphase für mein Abitur gemerkt, dass ein aufgeräumter Schreibtisch und ein guter Plan sehr für die Konzentration beitragen. Immerhin habe ich einen Schnitt von 2,3 über den ich mich wirklich nicht beschweren kann 😉

Aber genug jetzt und bis bald, deine

Angela ❤

Bilderquelle: flickr

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