fhk5k

Frau Herrmanns Katerstrophen 5000

Innsbrucks intermediale Lesebühne

Schon vor zwei Monaten habe ich von der Lesebühne fhk5k in Innsbruck erzählt. Diese Literaturveranstaltung findet normalerweise einmal im Monat im John Montagu in Innsbruck Hötting statt. Die Abende stehen immer unter einem bestimmten Thema und es treten sowohl das Stammteam mit ihren Texten, als auch Gäste mit Texten, Musik oder Kunst auf.

Es ist das perfekte Ereignis für „Literaturvögel“ (wie ein guter Freund uns mal genannt hat) wie mich. Im Januar war ich das erste Mal dort und war schon echt traurig, weil ich im Februar nicht hin konnte, da der Termin in meine Ferien fiel und ich bei meinen Eltern war. Doch dann ist das geplante „Straight-Special“ ausgefallen.

Da fhk5k eine queere Lesebühne ist, wollte das Team ein „Straight-“ statt einem „Queer-Special“ (wie bei anderen derartigen Veranstaltungen). Doch Anfang Februar wurde der Termin leider abgesagt. Grund dafür (nach eigenen Angaben): sie konnten keine guten heterosexuellen Künstler finden. Dazu kam dann noch ein Wasserschaden im Montagu.

Umso mehr hab ich mich auf den Termin im März gefreut. Dieser stand unter dem Motto „First Inspiration“. Doch dann kam Covid-19. Die Uni hat geschlossen, Tirol wurde für Deutschland zum Risikogebiet und die Einwohner bekamen Ausgangssperren.

Aber das alles konnte das Team von Frau Herrmanns Katerstrophen 5000 nicht aufhalten. Dank der technischen Möglichkeiten, die wir 2020 haben, konnte die Lesebühne doch stattfinden. Online. Per Videokonferenz als YouTube-Livestream. Gestern um 20 Uhr war es dann so weit.

Trotz einiger technischer Probleme (kein WLAN in Hall und Ton-Schwierigkeiten) haben die Künstler es durchgezogen. Natürlich durften Bezüge zur Quarantäne nicht fehlen, außerdem gab es mehrere Musik-Acts (sowohl „live“ als auch von der Platte) und es wurde beispielsweise aus dem Kinder-Tagebuch einer der Autorinnen vorgelesen.

Alles in einem war es wieder sehr cool. Ich hab gelacht, nachgedacht und die Musik genossen. Damit haben die Künstler, aber auch die vielen Zuschauer gezeigt, dass wir uns nicht unterkriegen lassen von dem Virus, aber trotzdem vorsichtig sind. Ganz nach dem Motto #stayathome #flattenthecurve.

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die nächste Veranstaltung, egal ob offline oder online. Offline ist hier übrigens wörtlich zu nehmen: Im Keller des John Montagu hat man keinerlei Handyempfang, was natürlich sehr gut für die Lesebühne ist.

Bis bald, bleib gesund und zuhause, deine

Angela ❤

Bilderquelle: pixabay

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