Sunday Thoughts #17

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Erfolg ist die beste Rache.

Michael Douglas

Ich habe eigentlich schon mein gesamtes Leben große Pläne. Pläne, die mich an ein hochgestecktes Ziel im Leben führen sollen: Ich will erfolgreich sein, mit dem, was ich mache und mir soll das, was ich mache Spaß machen. Ich will viel Geld verdienen und eine gewisse Prominenz erreichen. Diese Pläne verheimliche ich auch nicht. Mein spezifischer Plan ist es, einen Verlag oder eine Literaturagentur zu gründen oder zu übernehmen. Und das ist noch nicht einmal ein unmöglicher Plan.

Doch um dieses Ziel zu erreichen, genügt es nicht, einfach nur gut zu sein, in dem, was ich mache. Nein, ich muss eine der Besten sein. Das klingt jetzt vielleicht nach einem abgedroschenen Satz aus irgendeinem Film oder Buch. Aber genau so ist es auch.

Ich habe gestern erst mit meinem besten Freund darüber geredet, welchen Unterschied der räumliche Kontext für den Erfolg und für die Anerkennung macht. In meiner früheren Bubble, in der ich gelebt habe, war ich allein deshalb etwas Besonderes, weil ich geschrieben habe. Sowohl meinen Blog als auch Bücher. In meiner jetzigen Bubble, die sowohl Innsbruck als Künstlerstadt als auch mein Literaturwissenschafts-Studium enthält, bin ich nichts Besonderes, weil ich schreibe. SchriftstellerInnen findet man dort an jeder Ecke. Ich bin erst etwas Besonderes, wenn ich wirklich gut bin im Schreiben, eine der Besten.

Natürlich hat mir das einen enormen Dämpfer verpasst, weshalb ich momentan auch nicht sonderlich produktiv bin, vor allem was mein Buch angeht. Einen zusätzlichen Dämpfer haben die ganzen Absagen der Literaturagenturen für mein Buch geschaffen. Doch mir ist vollkommen klar, dass ich deswegen nicht aufhören darf. Ich kann mich ein bisschen mit Guinevere Beck aus der ersten Staffel YOU – Du wirst mich lieben identifizieren. Auch sie kommt aus einer Kleinstadt, in der sie etwas Besonderes war, weil sie Schriftstellerin ist. Und zieht nach New York City, wo sie absolut nichts Besonderes mehr ist. Sie ist wie jede zweite junge Frau in der Stadt.

Erfolg ist kein Glück, sondern nur das Ergebnis aus Blut, Schweiß und Tränen. Das Leben zahlt alles mal zurück. Es kommt nur ganz darauf an, was du bist: Schatten oder Licht.

Kontra K

Der Song Erfolg ist kein Glück von Kontra K ist mein Motivationssong. Denn er hat vollkommen recht: Es ist kein Glück. Es ist sogar verdammt viel Arbeit, erfolgreich zu sein. Aber du darfst dabei eben nicht im Schatten wandeln, sondern musst eine Lichtgestalt sein, die optimistisch in die Zukunft blickt. Ich werde in weniger als drei Stunden 19 Jahre alt, hab mein ganzes Leben noch vor mir und blicke gebannt auf mein Ziel.

Das Leben ist wie das Schlangen und Leitern-Spiel: Natürlich hofft jeder, dass er ohne Schlangen auf seinem Weg nach oben ans Ziel kommt. Doch so einfach ist es meistens nicht. Du kannst gerade noch eine lange Leiter nach oben geklettert sein und drei Felder weiter eine Schlange wieder nach unten gerutscht. Und trotzdem stehst du jedes Mal wieder auf und machst dich auf den Weg. Auf den Weg zu deinem Glück, deinem Erfolg und deinem Ruhm. Du kickst die Schlangen weg und nimmst jede Leiter, die du kriegen kannst. Und wenn du dann ganz oben stehst, dann merkst du, dass es die harte Arbeit, die Mühe, das Blut, der Schweiß und die Tränen wert waren.

Also bleib zielstrebig! Bis bald, deine

Angela ❤

Bilderquelle: unsplash.com

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