What about… September 2020

am

Musik ist eine Reflexion der Zeit, in der sie entsteht.

Diana Ross

Und zum vierten Mal stelle ich jetzt schon meine Playlist des vergangenen Monats anhand einiger Beispiele vor. Ich habe wieder ein paar neue Songs entdeckt oder sie wurden mir von meinen Freunden empfohlen. Den Link zur ganzen September-Playlist findest du ganz unten, sie wird noch bis Ende Oktober bestehen. Die anderen What about-Beiträge findest du hier.

Reasons I Drink – Alanis Morissette

Dieser Song wurde mir von einem meiner besten Freunde empfohlen. Von ihm habe ich auch die Idee der monatlichen Playlists, wie ich im ersten Beitrag schon erklärt habe. Ich mag nicht nur die Message des Songs (auch wenn sie zugegebenermaßen ein bisschen sad ist), sondern vor allem die Stimme der Künstlerin. Einen anderen Song, den ich von ihr liebe, habe ich bereits im Juni-Beitrag erwähnt.

April Showers – Apollo James

Diesen Song hat mein anderer bester Freund zu unserer gemeinsamen Playlist hinzugefügt, von welcher auch der Name dieser Beitragsreihe stammt. Ich finde das Lied so cool, weil es Altes und Neues vereint. Dieser 20er/30er Jahre-Sound gepaart mit Rap ist eine innovative Idee, die auch noch sehr gut zusammenpasst.

Zombie – The Cranberries

Diesen Song kenne ich schon lange. Allerdings kam er erst in meine Playlist, als wir ihn in der elften Klasse während meiner Schulzeit im Englischunterricht besprochen haben. Was viele wohl nicht wussten: The Cranberries kommen aus Irland und Zombie behandelt den Bürgerkrieg, der dort schon seit hundert Jahren herrscht. Auch wenn momentan einigermaßen Ruhe ist zwischen der Republik Irland und dem britischen Nordirland, ist dieser Song aktuell noch gültig. Denn seit dem Brexit kann man nur darauf warten, dass an der Grenze abermals die Kämpfe ausbrechen.

She – Harry Styles

Der Song von Harry Styles ist im letzten Monat zu einem meiner Lieblingssongs geworden. Die Empfehlung habe ich wieder von meinem besten Freund und unserer gemeinsamen Playlist. Ich weiß nicht, ob es der Text, die Stimme oder der alt anmutende Sound des Liedes ist, was mich so gefangen hat. Wahrscheinlich ist es die Mischung aus allem. Auch die anderen Songs von Harry Styles‘ Album kann ich nur empfehlen.

Rich, White, Straight Men – Kesha

Kesha hatte ich lange nicht mehr auf dem Schirm, bis mein bester Freund mir dieses Lied vor einigen Monaten empfohlen hat. Der Text ist extrem provokativ, aber in meinen Augen zu einhundert Prozent wahr. Es wird auf Dauer nicht gut gehen, wenn wir nur von „rich, white, straight men“ regiert werden.

O Children – Nick Cave & The Bad Seeds

Den Song kennen manche wohl aus dem letzten Teil der Harry Potter-Filme. Es gibt da eine Szene, in der Harry und Hermione zusammen zu diesem Song tanzen. Ich fand das Lied schon seit ich den Film zum ersten Mal gesehen habe unglaublich schön. Doch vor Kurzem habe ich es auf TikTok gehört und mich wieder daran erinnert und so kam es in meine Playlist. Und die Message: „O Children, lift up your voice“ ist für die aktuelle Zeit und meine Generation auch mehr als passend.

Sick Boy – The Chainsmokers

Von diesem Song hatte mein bester Freund einen gesamten Abend im September einen Ohrwurm, den er mit mir geteilt hat. Und daraufhin habe ich ihn mir heruntergeladen, weil ich ihn wirklich gut fand. The Chainsmokers habe ich früher mehr gehört, allerdings waren sie jetzt lange Zeit nicht in meinen Playlists vertreten.

What They’ll Say About Us – FINNEAS

Wenn ich vorher schon von Songs gesprochen habe, die unsere Generation und unsere derzeitige Lage gut beschreiben, dann sind sie allerdings alle nichts gegen den neuen Song von Finneas. Wie er in einem Interview selbst erklärt hat, geht es darin sowohl um die BLM-Proteste als auch um die Covid19-Pandemie. Der Song ist brandaktuell und zusätzlich noch ein derartiges Meisterwerk, dass er mich beim ersten Hören zum Weinen gebracht hat.

Cell Block Tango – Cesitli Sanatcilar

Dieses Stück passt eigentlich so gar nicht in meine Playlist. Es stammt aus dem Musical Chicago und ich habe es von meiner besten Freundin, die selbst sehr viel Musical-Musik hört. Der Text amüsiert uns immer wieder und mittlerweile können wir es beide fast auswendig. Wenn dieser Song im Auto bei mir läuft und wir zu zweit unterwegs sind, dann legen wir eine regelrechte Performance hin. Übrigens gibt es auch eine coole Version mit männlichen Darstellern:

Gods and Monsters – American Horror Story Cast

Seit Kurzem schaue ich die Serie American Horror Story, die ich im Übrigen auch nur empfehlen kann. Dieser Song ist aus der vierten Staffel und wird von der Schauspielerin Jessica Lange gesungen. Original ist er eigentlich von Lana Del Rey, aber ich finde die AHS-Version persönlich besser.

So, das war’s dann auch mit meiner September-Playlist. Bis bald, deine

Angela ❤

Bildquelle: unsplash.com

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s