Dark Wonderland – Herzkönigin

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‚Ich hasse dich‘, sage ich, die Worte gedämpft an seinem Herzen und in der Hoffnung, dass es wahr werden möge. ‚Und ich liebe dich‘, antwortet er ohne Zögern.

A.G. Howard (Dark Wonderland – Herzkönigin)

Alyssa hört Blumen und Insekten flüstern, eine Gabe, die schon ihre Mutter um den Verstand brachte. Denn sie sind die Nachfahrinnen von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Als sich der Zustand ihrer Mutter verschlechtert, kann Alyssa ihr Erbe nicht mehr leugnen, sie muss jenen Fluch brechen, den Alice verschuldet hat. Durch einen Riss in einem Spiegel gelangt sie in das Reich, das so viel finsterer ist, als sie es aus den Büchern kennt, und zieht dabei ihren besten Freund und große Liebe Jeb mit sich. Auf der anderen Seite erwartet sie jedoch schon der zwielichtige und verführerische Morpheus, der sie auf ihrer Suche leitet. Aber wem kann sie wirklich trauen?

Dieses Buch ist perfekt für alle, die den Klassiker Alice in Wonderland von Lewis Carroll mögen. Die düstere „Fortsetzung“ seiner Bücher ist vor allem für all jene, die zu alt für die Kinderbücher wurden und auf Dark Fantasy stehen.

A.G. Howard hat mit Alyssa eine Figur geschaffen, die so gar nicht der kleinen Alice gleicht, die wir kennen. Sie ist tough, eine Künstlerin und hasst die Geschichten von Lewis Carroll, weil sie ihre Mutter in den Wahnsinn getrieben haben. Dank Alice Liddell sind alle Frauen ihrer Familie verflucht, zumindest ist das die Story, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Und aufgrund dieses Fluches, werden alle Frauen in Alyssas Familie nach und nach verrückt. Alles dank ihrer Urururgroßmutter, die damals, nachdem sie in das Kaninchenloch gefallen ist, in Wunderland alles durcheinander gebracht hat.

Jetzt als Alyssas Mutter eine Stromtherapie bevorsteht, beschließt die 16-Jährige das Kaninchenloch zu suchen, um den Fluch ihrer Familie aufzuheben. Unglücklicherweise kommt ihr ihr bester Freund Jeb hinterher. Und so beginnt ihr persönliches Wunderland-Abenteuer, das so ganz anders ist als erwartet und das sie und ihre große Liebe in Gefahr bringt.

In der Geschichte von A.G. Howard ist alles enthalten, was der Auftakt einer Dark Fantasy-Trilogie braucht: Eine düstere Welt (in diesem Fall, das düstere Wunderland), eine starke Hauptfigur, eine komplizierte Freundschafts- / Liebesbeziehung zu einem süßen und loyalen Begleiter, dazu noch ein dritter, mysteriöser und gefährlicher Charakter um das Liebesdreieck perfekt zu machen und ein Fluch, den nur die Hauptfigur brechen kann.

Mir gefällt an dem Buch vor allem die Referenzen zu Alice in Wonderland, wobei uns allerdings die süße unschuldige Welt von Alice kaputt gemacht wird, indem die Wesen düsterer und bedrohlicher gezeichnet werden, als wir sie in Erinnerung haben. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, sie schreibt sowohl humorvoll als auch spannend und weiß es, eine Geschichte richtig zu erzählen.

Alles in allem kann ich den Auftakt der Trilogie also nur empfehlen und ich freue mich schon darauf, die Fortsetzungen zu lesen.

Also viel Spaß beim Lesen und bis bald, deine

Angela ❤

Bilderquellen: privat, unsplash.com

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